23.06.2016

Sommer-Rezept: vegan summer rolls

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber wenn es so richtig warm ist, habe ich meistens wenig Lust auf ein richtiges Essen. Doch obwohl Salat super lecker ist, ist das auch nicht immer die Beste Variante. In den letzten Sommern stand ich deswegen häufig ziemlich einfallslos in der Küche und habe überlegt, was ich essen könnte. Jetzt nicht mehr, denn ich habe endlich Sommerrollen ausprobiert!
Sommerrollen ist ein Gericht, dass man häufiger irgendwo hört und vor allem sieht. Schließlich macht fast jeder Blogger, der was auf sich hält, mindestens einmal im Sommer ein Bild mit ihnen für seinen Instagramfeed. Kein Wunder, schließlich sehen diese kleinen Röllchen auch verdammt lecker aus. Trotzdem habe ich nie wirklich darüber nachgedacht sie selber auszuprobieren. Allerdings sah das Ganze in diesem Video so einfach und lecker aus, dass ich einfach losgefahren bin um die Zutaten zu besorgen und angefangen habe...
 
Tatsächlich ist das ganze ziemlich einfach und ihr braucht auch gar nicht viele Zutaten. Theoretisch könnt ihr alles in die Sommerrollen tun was ihr wollt. Ich habe mich für eine relativ bunte Mischung entschieden.
 
Für meine Variante braucht ihr:
-1 Avocado
-1 halbe Gurke
-ca. 10 Cherrytomaten
-4 Lauchzwiebeln
-1 halbes Glas Kichererbsen
-Reispapier bzw. Reisteigblätter
-eine Sauce zum Dippen (ich habe Salsa-Sauce benutzt)
...Zutaten reichen für ca. 25 Sommerrollen
 
Fast ebenso simpel wie die Zutaten ist auch die Zubereitung. Eigentlich ist das schwierigste sich nicht mit dem Messer zu schneiden. Denn schneiden müsst ihr jetzt eine Menge. Alle Zutaten sollten entweder in möglichst kleine Würfel oder dünne längliche Sticks geschnitten werden. Achtet dabei unbedingt darauf, dass eure Sticks nur ca. ein drittel des Durchmessers eures Reispapierslang sind. Ansonsten wird es beim rollen später schwierig.
 
Denn nun fängt das Rezept an anspruchsvoller zu werden. Ihr solltet jetzt schnell sein und euch alle Zutaten möglichst griff bereit zurechtlegen. Ihr beginnt damit das Reispapier für ca. 20 sec. in eine Schale mit lauwarmen Wasser zu legen. Fühlt einfach immer wieder wie weich es schon ist. Am Ende sollte es faltbar sein. Auf dem Bild kann man ganz gut erkennen, wie weich das Papier werden muss.
Nun holt ihr es aus dem Wasser und breitet es vor euch aus. Etwas unterhalb der Mitte des Papiers stapelt ihr eure Füllung. Seid dabei einfach ganz kreativ und probiert alle möglichen Kombis aus. Nachdem alles aufgetürmt ist würzt ihr den Turm nach belieben mit Pfeffer und Salz. Es sind nur zwei Sachen wichtig! Erstens, achtet darauf, dass ihr nicht zu viel nehmt. Dafür braucht ihr wahrscheinlich ein, zwei Rollen um die perfekte Menge zu finden. Zweitens, versucht immer etwas stabileres wie Gurke oder Möhre dabei zu haben. Die Rollen bekommen so mehr halt und lassen sich später einfacher essen. Auch Avocado ist empfehlenswert, da sie den Inhalt besser zusammenhält und so das Endergebnis stabiler wird.
 
Jetzt zum schwierigsten Teil: dem Rollen. Ich habe mindestens Fünf gebraucht um den Dreh rauszuhaben, aber danach ist es eigentlich ziemlich einfach. Ist ähnlich wie mit Pfannkuchen, die ersten werden immer nichts.
Beim Rollen gibt es eine ganz einfach Technik. Ihr klappt das Reispapier von euch aus weg. Das heißt etwas weniger als die Hälfte des Papier liegt nun auf der Füllung. Nun klappt ihr beide Seiten ebenfalls auf die Füllung um und beginnt das Paket von euch wegzurollen. Dafür müsst ihr am Anfang sehr fest rollen, damit nicht aller Inhalt an der offenen Seite rausquillt. Ein ganz wichtiger Tipp: Achtet auf eure Fingernägel. Vor allem an die, die längere Fingernägel haben seid vorsichtig, denn ich habe das ein oder andere Papier mit ihnen zerstört und nahezu aufgeschlitzt.
Wenn ihr fertig seid heißt es nur noch genießen! Füllt euren Dip in eine kleine Schale, setzt euch in die Sonne und genießt das Wetter.
Guten Appetit!






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